Blogpost: Fünf Thesen zu „Cyber-Angriffen“

Von Br Thomas Süessli, Aisopus

Der folgende Text ist eine Zusammenstellung der Inhalte aus meinen bisherigen Referaten zum Thema “Cyber“. Er dient als Handout für die Zuhörer und als Blog für am Thema Interessierte.
Ich danke Franz Koch für die inhaltliche und redaktionelle Unterstützung.

Die fünf Thesen zu „Cyber-Angriffen“:

  1. Sie sind das Ziel, nicht Ihr Computer
  2. Es gibt keinen Schutz gegen Cyber-Angriffe
  3. Die Armee kann nicht die ganze Schweiz vor Cyber-Angriffen schützen
  4. Die Armee muss Cyber-Angriffe beherrschen
  5. Drei einfache Massnahmen reichen zum wirkungsvollen Schutz

Was ist “Cyber”?

Der Begriff “Cyber” ist von „Kybernetik“ abgeleitet. Ursprünglich gemeint waren damit Steuer- und Regelkreise. Daraus erwuchsen in der Science-Fiction Literatur der 80er Jahre der “Cyberspace” und “Cyberpunk”. Heute ist alles “Cyber-…”. Cyber-Mobbing ist vor allem an Schulen ein belastendes Thema, der Cyber-Junkie ist online-süchtig und Cyber-Armeen sollen in Zukunft Cyber-Kriege führen. Da sich nur die wenigsten Menschen in der Welt der bits und Bytes zurechtfinden, begann man die komplexe neue Cyber-Welt mit Metaphern beschreiben. So entstanden Cyber-Attacks, Cyber-Defence, Cyber-Operationen und sogar preemptive Counterstrikes, die im Cyber-Raum möglich sein sollen.
Die Medien heizen die Cyber-Phantasien zusätzlich an. So wurde der “WannaCry” Virus als “eine von einer Hacker Truppe beim US-Geheimdienst gestohlene Cyber-Waffe” beschrieben. Was in Tat und Wahrheit ein Softwarefehler in einem Uralt-Betriebssystem von Microsoft war, wird zur Cyber-Waffe hochstilisiert. Besonders brisant: Die Sicherheitslücke hätte mit kostenlosen Updates schon längstens geschlossen werden können.

(…)

Der vollständige Artikel ist auf der Seite von Aisopus verfügbar.

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